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Antwerpen 2011(B)

Die lange Reise in den Norden .......

Die Anreise

Bei der Abreise am Mittwoch um 05:00 Uhr früh hatte es bereits +18 Grad. Der Weg nach Belgien rund 1000 Kilometer lang quer durch Deutschland und Holland sollte sich aber angenehm gestalten. Kaum Verkehr, kein Stau und ab Deutschland angenehme Reisetemperaturen obwohl es in Österreich noch am Dienstag Abend über +30 Grad hatte. Spät Abends in Zandhoven in der Nähe von Antwerpen angekommen, war es eher kühl für einen Sommertag.

 

Donnerstag 25. August

Der Morgen ist kühl aber das Wetter gut. Sonne und Wolken wechseln sich ab. Die Anlage eine "Augenweide". Der Springplatz mit den Abmessungen 100x50 Meter eine "Wucht". Ich denke da kann man so richtig drauf los galopieren. Langsam trudeln sie alle ein - die Schweizer, Franzosen, Deutschen, Engländer, Holländer, Amerikaner und natürlich die Belgier. Ich war der einzige Österreicher weit und breit. "Schade". Knapp 60 Teilnehmer aus sieben Nationen wollten es wieder einmal wissen. Von Freitag bis Sonntag stehen 11 Prüfungen am Programm. Am Donnerstag Abend haben die Belgischen Freunde alle Teilnehmer eingeladen. Tolles Fest - super Geste - man fühlt sich wohl.

 

Freitag 26. August

Der Vet-Check am Vortag geht reibungslos über die Bühne das Wetter spielt mit. Doch just eine Stunde vor Beginn des ersten Bewerbes am Freitag um 08:00 Uhr geht ein Gewitter über den Reitplatz nieder und setzt alles unter Wasser. An den 1. Bewerb glaubt in diesem Moment niemand, doch die Belgischen Freunde sollten Recht behalten, eine Stunde spätter ist der Platz fast ohne Wasserlacken. Jeder ist begeistert wieviel Wasser der Platz aufnehmen kann. Trotz immer wieder kehrenden Regengüssen ist der Platz super und dem Ehrgeiz der "Oldis" ist kein Hindernis im Wege. Parcours Designer "Eddy Geysemans" verlangt uns Reitern einiges ab. Seine Linien sind Anspruchsvoll und das merkt man auch daran, dass es wenige "Nuller" gibt. Die Sieger des ersten Tages: Bewerb 1 - Sandra Willocx (B) auf "Withe Socks". Bewerb 2 - Laurent Paris (F) auf "Parhelie". Bewerb 3 - Uwe Bomberg (D) auf "Casy 4". Bewerb 4 - Elisabeth Guyot (F) auf " Nazidja D`Agnoun. Der Tag endet wie könnte es sein mit Regen.

 

Samstag 27. August

Das Wetter bleibt kühl und gelegentlich kommt ja auch die Sonne heraus. Für die Pferde optimale Bedingungen in den Stallungen und bei den Bewerben. Der Platz perfekt die Anlage und Organisation - eben ein Turnier von Reitern für Reiter. Tja und da wären noch die tollen Sachpreise. Eben so wie sich die AJA Reiter ein Turnier wünschen. Der erste Bewerb des zweiten Tages ist eine große Tour mit Stechen das aber ausfällt, da es nur einen "Nuller" gibt. Anne Paris (F) gewinnt auf "Khuriel de la Mare". Bewerb zwei eine kleine Tour mit Stechen - diesen gewinnt wieder Sandra Willocx (B) auf "White Socks" vor Janet Wilson aus Great Britan. Rudolf Vajda rangiert an Stelle 13 mit "Andiamo von Pachern". Den Nationenpreis - der dritte Bewerb des Tages geht nach Zwischenführung von Frankreich - nach Deutschland. Das Team Deutschland 2 mit Martin Steiger, Kirstin Celis, Bernward Engelke und Hermann Vogelsang holen den Titel. Erst nach dem Stechen zwischen Schweiz und Deutschland war der Sieg gesichert. Der Abend wurde dann - wie bei den AJA-Turnieren üblich mit einem Gala Abend gefeiert. 

 

Sonntag 28. August

Gleich um 09:00 Uhr - so mancher hatte den Termin verschlafen steht Prüfung 8 am Programm. Eine Jocker Punktespringprüfung der kleinen Tour über 10 Hindernisse - also Punktemaximum mit Jocker 65 Punkte. Niemand der 16 Teilnehmer erreichte das Punkte Maximum. Der Sieg geht nach England an Peter Liffen mit seinem Pferd "Quaero du Bois Vert" und 64 Punkten. Ihm ereilte ein Zeitfehler. Keinen Zeitfehler hatte hingegen Rudolf Vajda (A) mit "Cambridge" in 68,73 überquerte der einzige Österreicher die Ziellinie. Ihm fehlten jedoch die 20 Punkte des Jockers auf den Sieg. So mußte er sich mit Platz fünf zufrieden geben. Die Punkte Prüfung der Großen Tour gewinnt Christophe Leque (F). Der Sieg im Challenge Cup geht an Armin Ebele(CH). Heike Willenberger (D) gewinnt den großen Preis - den letzten Bewerb des Turniers in Antwerpen. Zusammenfassend war das Turnier trotz Wetterkapriolen perfekt organisiert und zumindest aus Österreichischer Sicht - obwohl nur eine Platzierung - eine Erfahrung mehr.

(Rudolf Vajda)